#043 Twenty One Pilots

24. Mai 2021 #43
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Marc Mühlenbrock
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Tilmann Köllner

Tyler Joseph & Josh Dun sind Twenty One Pilots - zwei coole Typen, die klingen wie 21. Nicht unbedingt Piloten, sondern Popper, Punker, Rocker, Rapper - manchmal aber auch nach Reggae, Trip-Hop, Emo-Core und Nu-Metal. In Columbus, Ohio startet 2009 der Höhenflug dieses unvergleichlichen Duo Infernales bestehend aus dem sensiblen und ultra-kreativen Frontmann an Gitarre, Ukulele oder Bass und diesem extrovertierten Energiebündel an Schlagzeug und Trompete.  Zu zweit haben sie es, auch Dank ihrer außergewöhnlichen, superloyalen Fangemeinde, der „Skeleton Clique“, zu einer Grammy-Auszeichnung, Milliarden von Streams, Millionen von verkauften Tonträgern und ausverkauften Stadionshows gebracht. Kaum eine Band schafft es, gleichzeitig so verkopft und verspielt, rätselhaft und zugänglich, vielschichtig und geradlinig zu sein und an den tricky Texten von Tyler hätte sicher auch der namensgebende Schriftsteller Arthur Miller seine Freude gehabt. Wir nehmen Euch mit ins Cockpit, Ihr erfahrt von den Piloten höchstpersönlich, wie es sich da oben anfühlt und was sie so im Inneren bewegt, wenn sie Selbstgespräche mit den fiktiven Charakteren „Blurryface“ oder „Clancy“ führen. Es geht außerdem natürlich um ihr neues Album „Scaled And Icy“, brennende Bühnenbilder und vieles mehr auf dieser abwechslungsreichen „Ride“ - in Folge #043, jetzt überall, wo es Podcasts gibt…

#042 A Band Called Beirut

30. April 2021 #42
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Marc Mühlenbrock
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Tilmann Köllner

Zach Condon, der Mann hinter Beirut, ist der Weltenbummler des internationalen Indie. Nicht etwa vom Libanon aus, sondern vom staubig-schönen, nach Fernweh klingenden Santa Fe hat er die Welt bereist und traditionelle Sounds und Rhythmen mitgebracht, wie andere Leute Schnappschüsse und Souvenirs. Berühmt geworden sind Beirut mit der Musik des Balkan auf ihrem ersten Album, das zweite klang nach französischem Chanson, das neuste nach Bella Italia al Ennio Morricone. Über allem schwebt dabei die Wolke Weltmusik oder, wie man heute besser sagt, Global Pop. Wir zeichnen diese musikalische Reiseroute nach, von „Santa Fe“ nach „Bratislava“, von „Nantes“ nach „East Harlem“, vom Breakdown in „Perth“, der Wiederauferstehung in „Gallipoli“ und neuer Liebe in „Fener“, bis ans Ende der Welt nach „Gibraltar“ und noch weiter zum „Prenzlauerberg“ in Berlin, wo er heute lebt. Condon erzählt uns, warum er seine Songs (und seine Band) nach diesen wohlklingenden Orten nennt, ganz unabhängig davon, ob er sie tatsächlich bereist hat oder nur mit dem Finger auf der Landkarte über sie gestreift ist. Safe Travels, Bon Voyage und Bye Beirut mit dieser wunderbar weltoffenen Folge unseres Podcasts, #042ABandCalledBeirut.

#041 Kings on Fire

4. April 2021 #41
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Marc Mühlenbrock
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Tilmann Köllner

Wer noch nie zu „Sex On Fire“ ausgerastet ist - womöglich sogar mit Krawatte oder Strumpfband um den Kopf gebunden auf einer Hochzeit um 4 Uhr morgens – braucht jetzt hier nicht weiter zu lesen… Ah, alle noch da - war klar! Weil dieser Über-Hit der Kings of Leon wahrscheinlich wirklich jeden oder jede irgendwann mal bewegt hat. Dabei haben die drei Followill-Brüder Nathan, Caleb und Jared und Cousin Matthew als rotzige Rockband im Hinterland von Tennessee und absolute Autodidakten angefangen und sich im Laufe der letzten 20 Jahre durch ihre erdige Ehrlichkeit hochgespielt: von saufenden Südstaaten-Schrammlern zu den erfolgreichsten und epischsten Stadionrock-Superstars, die die Gitarrenwelt seitdem gesehen und gehört hat. Diese Hymnen wirken jetzt wie ein Befreiungsschlag - von der Rückbank des purpurfarbenen Kombis, mit dem Papa Ivan, der Wanderprediger, von Staat zu Staat fuhr, um das Wort des Herren zu predigen. Die vier Jungs haben das Wort erweitert durch Sex, Drugs & Rock’n’Roll, „Four Kicks“, „The Bucket“ & „The Bandit“. Mit dem neuen Album „When You See Yourself“ schauen sie in den Rückspiegel auf dieses nicht immer leichte Leben und erkennen dabei sich selbst. Sänger und Bandchef Caleb erzählt uns davon in Folge #041KingsOnFire - jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

#040 This Band is Tocotronic

19. März 2021 #40
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Marc Mühlenbrock
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Tilmann Köllner

Hi Freaks. Das Unglück muss zurückgeschlagen werden. Pure Vernunft darf niemals siegen. Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit. Let There Be Rock. Was klingt, wie ein ausgeklügeltes, intellektuelles Musik-Manifests sind aneinandergereihte Songtitel von einer der wichtigsten deutschsprachigen Bands der letzten 30 Jahre. Als Rebellen in Cordhosen und Trainingsjacken starteten Dirk von Lowtzow, Arne Zank und Jan Müller alias Tocotronic Mitte der 90er als Galionsfiguren der sogenannten „Hamburger Schule“ eine kleine Revolution und wurden aus Versehen zur deutschen Version von Nirvana, obwohl - oder vielleicht gerade weil sie sangen „Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk.“ Ihre verkopfte und gleichzeitig verspielte Perspektive auf das Leben und die ungeschminkte Direktheit, mit der sie auf mittlerweile 12 Alben mal zart mal zornig über Freundschaft, Freiburg, Farben, Frieden, Freiheit und Furcht philosophieren ist unvergleichlich und hat ihnen neben 2 Nummer 1 Alben in den deutschen Charts jede Menge Preise (die sie aus Prinzip auch mal ablehnten) auch sehr viel Respekt eingebracht. In Folge #040ThisBandIsTocotronic erzählen wir mit ihrer Hilfe ihre einzigartige Geschichte, feiern Dirk von Lowtzow zu seinem 50. Geburtstag und huldigen seiner „Electric Guitar“. Jetzt überall, wo es Podcasts gibt…

#039 Chilly con Piano

11. Februar 2021 #39
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Tilmann Köllner

Chilly Gonzales joins the Stereo.Typen Podcast in our first ever live episode, recorded at his wonderful wooden flat in Cologne. The interview is mainly in English, so if you JUST speak English simply skip the first 9 minutes of German spiel to then enjoy the Musical Genius in full eloquence, talking about his childhood in Montréal, the Grammy on his cupboard, his friends Feist, Drake and Daft Punk, and the secrets of Pop Music, all accompanied by his precious piano play. Or as the German side of our brains puts it (typically longer): Warum Köln, wenn man aus Kanada kommt und auch in Kalifornien leben könnte? Wieso bescheiden sein, obwohl man einer der Besten ist? Weshalb lieber Filz-Pantoffeln, wenn man sich auch fancy Prada leisten könnte? Antworten auf diese Fragen gibt „The Musical Genius“ Chilly „Gonzo“ Gonzales hier höchstpersönlich. Dieser rappende Romantiker & Rekordhalter, Bademantel-Bad-Boy, Piano-Pionier, Grammy-Gewinner, Beinah-Präsident des Berliner Underground, musikalischer Misanthrop und Magier, launischer Literat und Lebemann. Wie sein Vater ihn mit Drake bekannt machte, was Daft Punk ihm bis heute verdanken, warum ein Klavieralbum Punkrock pur ist und die legendäre Lebensgeschichte drumherum erzählt uns und Euch der extrem enthusiastische Entertainer selbstredend an und mit seinem Heimklavier, in unserer ersten LIVE-Folge #039ChillyConPiano – jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

#038 Ziggy Stargast

8. Januar 2021 #38
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Marc Mühlenbrock
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Tilmann Köllner

David Robert Jones. Major Tom. Rainbowman. Ziggy Stardust. Starman. Aladdin Sane. Halloween Jack. Diamond Dog. Rebel Rebel. The Man Who Fell to Earth. The Man Who Sold The World. Thin White Duke. „Hero“. Pop Star. Absolute Beginner. Nathan Adler. Earthling. Thursday's Child. New Killer Star. Und zuletzt: Lazarus. David Bowie, der einst aus dem Weltall zur Erde kam, hat viele Gestalten angenommen, um uns sein Vermächtnis zu hinterlassen: Pop Musik. Die war wie sein Wesen reich an Facetten und Pailletten: Glam Rock, Singer Songwriter, Hard Rock, Funk und Soul, New Wave und Post Punk, Avantgarde und Alternative, Jungle und Jazz. Immer innovativ, immer auf der Suche nach „Ch-ch-changes“. In Episode #038ZiggyStargast wandern wir 5 Jahre nach seinem Tod auf den Pfaden des Formwandlers von London auf den Mars nach Berlin, New York und ins Schwarze Loch. Anschnallen, Sauerstoffmasken anlegen, Pillen einwerfen, es wird ein einziger Trip. Happy Birthday, David Bowie, Du fehlst!

#037 Hindsight is 20/20

24. Dezember 2020 #37
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Tilmann Köllner

What a year! Eine Pandemie gibt uns Hausarrest, Black Lives bekommen endlich größere Anerkennung und Diego bestellt nun mit der Hand Gottes im Himmel 2 Martinis für sich und seinen neuen Buddy. Aber so weird und wild dieses 2020 in vielerlei Hinsicht war, so wundervoll war es aus musikalischer Sicht. Wenngleich auch natürlich nicht live - das mussten wir uns zwischenzeitlich alle schmerzlich abgewöhnen - aber es sind doch einige Alben rausgekommen, die vielleicht erst wegen der ganzen Einschränkungen so gut geworden sind. Auf diese Schätze schauen wir zurück in #037Hindsightis2020, der Jahresabschluss-Folge unserer kleinen Podcast-Reihe. Von A wie alternativ (Fiona Apple) über D wie druckvoll (Deftones) zu G wie große Geste (Giant Rooks, die sich auch persönlich mit einem bisher unbekannten Fun Fact zu Wort melden!) bis zu S wie slick & sexy (The Strokes) deklinieren wir die unserer Ansicht nach besten, wichtigsten und prägendsten Pop-, Indie-, Rock-, Hip-Hop- und Dance-Platten des Corona-Jahres durch. Und für das schnelle Vergnügen schauen wir auch noch auf die besten Songs des Jahres. Also, lasst die Listen links liegen und listen to this - jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

#036 Class of '05

11. Dezember 2020 #36
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Tilmann Köllner

Es ist jetzt ziemlich genau 15 Jahre her, dass die Gitarre tanzen lernte – in den Songs von Franz Ferdinand, Bloc Party, Maximo Park und anderen Bands des Post Punk Revivals der „Class of ‘05“. Stylishe Sänger wie Alex Kapranos, schüchterne Stars wie Kele Okereke und angenehme Weirdos wie Paul Smith wurden mit ihren Bands zum Soundtrack einer Generation, auf Bier getränkten Dancefloors der verrauchten Indie-Clubs weltweit. Die rohe Energie eines britischen Pub-Crawls gepaart mit dem stampfenden Beat eines Daft-Punk-Songs, schneidende Gitarren, die in sphärische Synthie-Parts münden und sich in einer melancholischen Melange aus wütend und wild, verträumt und vertrackt auflösen. Musikalisch beeinflusst von der New Yorker No Wave um Sonic Youth und der britischen New Wave um Joy Division, textlich introvertiert, ästhetisch oft dekonstruktivistisch, und modisch inspiriert vom Dandy-Look der französischen Laufstege. Die 3 wichtigsten Protagonisten Alex, Kele und Paul erzählen von dieser besonderen Zeit - und wir klären, was aus ihnen geworden ist. In Folge #036ClassOf05 - FranzMaximoParty. Jetzt überall, wo es Podcasts gibt...

#035 In Depeche Mode

25. November 2020 #35
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Seit 40 Jahren liefert die größte Elektronik-Band aller Zeiten nun schon „Music For The Masses“ wie Fabrikarbeiter in einer Industriehalle ihrer Heimat Essex, deren Atmosphäre einem aus Hits wie „People Are People“ entgegen scheppert. Depeche Mode klingen dabei aber nie grobmotorisch, sondern immer sophisticated – was gleichermaßen an der tiefen, elegischen Stimme von Frontmann Dave Gahan und am deepen, emotionalen Songwriting von Martin Gore liegt. DM vereinen Synthie Pop und Alternative Rock, Industrial und Gospel, beeinflusst von der Dunkelheit von The Cure und von den Einstürzenden Neubauten und dem morbiden Charme des Berlin der 80er Jahre. Sie wurden von Drogencocktails in Versuchung und Nahtoderfahrungen geführt und in die Charts und himmlische Sphären gehoben von Millionen Fans weltweit. Das ist die Geschichte dieser besonderen Band, von der auch Journo-Kollege Markus Kavka einfach nicht genug kriegen kann. Der hat nämlich gerade ein Buch über Depeche Mode geschrieben und ergänzt mit einem anekdotenreichen Gastauftritt bei uns, was Marc in seinen Begegnungen mit dem supersympathischen und stilsicheren Sänger Dave Gahan erlebt hat. Hört eine der längsten Heldengeschichten bislang, Folge #35InDepecheMode. Enjoy the Podcast.

#034 Kylie

5. November 2020 #34
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Tilmann Köllner

Sie ist die australische Madonna, eine Pop-Queen mit dem Charme der Neighbourin von Nebenan: Kylie Minogue. Seit ihrem ersten Hit „I Should Be So Lucky“ schien sie das Glück gepachtet zu haben, nach den chartspoppigen 80ern verwandelte sie sich in den 90ern an der Seite von Michael Hutchence (INXS) und Nick Cave in Indie-Kylie und wurde im Video zu „Where The Wild Roses Grow" zur wunderschönen Wasserleiche im Seerosenteich. Im neuen Jahrtausend war „Can't Get You Of Of My Head“ und das dazugehörige french-housig infizierte Album „Fever" das größte Comeback eines 80er Jahre Stars ever – doch das wahre Comeback sollte noch folgen, nach ihrer überstandenen Brustkrebserkrankung, womit sie Frauen auf der ganzen Welt Mut machte. Ihr neues Album widmet sie morgen den 70er Jahren, „Disco“ lässt uns im Lockdown light vom Ausgehen und Tanzen träumen, wir treffen Kylie als Sex-Symbol und LGBTQI+ Ikone im bunt beleuchteten Club um die Ecke. Oder in der neusten Episode unseres Podcasts #034Kylie.