#031 Marilyn Manson Mania(c)

25. September 2020 #31
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Marc Mühlenbrock
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Tilmann Köllner

Wer sich selbst einen Namen gibt, der einen der größten Hollywood-Stars mit einem der gefürchtetsten Verbrecher der US-Geschichte vereint, der liebt die Provokation. Die war von Anfang an Teil der Persona Marilyn Manson, die sich christliche-Privatschulabbrecher und Ex-Musikjournalist Brian Warner ausgedacht hat. Neben bleicher Schminke, verschieden farbenen Kontaktlinsen, Industrial Rock-Riffs und eloquenten Songtexten über seinen inneren Schmerz und dessen Betäubung mit Drogen, Christen- und Außenseitertum, Liebe, Sex und Tod. „We Are Chaos“ heißt sein neues Album zur Lage des Planeten Erde und seines Innenlebens, in seinen bekanntesten Songs wurden vorher „Sweet Dreams“ zu Albträumen und „The Beautiful People“ zu Zombies und Vampiren, er selber über die Jahre vom „Born Villain“, dem vom konservativen USA meistgehassten Rockmusiker, zum „Pale Emperor“, der auf dem gleichnamigen Album seine sterbende Mutter ehrt. Genauso eloquent zeigte sich der selbst ernannte „God of Fuck“ einst beim Interview-Monolog, den Marc Mühlenbrock zusammen mit anderen Journalisten sehr genoss: 30 Minuten, nur zwei Fragen – trotzdem oder gerade deshalb eine der interessantesten Begegnungen ever. Die besten Momente daraus gibt es in Episode #031MarilynMansonMania(c), in der Brian uns die Geschichte von Marilyn Manson erzählt.

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