#046 Amy Winehouse

23. Juli 2021 #46
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Marc Mühlenbrock
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Tilmann Köllner

Heute vor 10 Jahren, am 23. Juli 2011 endet viel zu früh die Lebensgeschichte von Amy Winehouse. Ihr Wesen: einnehmend, entzückend, entrückt, extravagant, extrem. Ihre Stimme: Nicht von dieser Welt. Ihr Style: Mit nichts zu vergleichen, ein gepierctes Punkrock-Chic, berührt vom Jukebox-Soul der 60er mit Beehive-Frisur, spitzer Augenschminke und super schlanken Beinen in Jeans-Hotpants, obenrum gerne burschikos in britischem Polo-Hemd. Mit einem Herz für Jazz, R'n'B und Soul, Salaam Remi und Mark Ronson, und der genialen Gabe, große Gefühle und echte Geschichten nonchalant in griffige Retro-Soul-Pop-Songs zu verpacken, die komplexer waren als konventionelle Hits. „Back to Black“ hat in kein Schema gepasst, folgte keinem Trend, sondern setzte lieber selber einen, berührte durch Aufrichtigkeit und Direktheit. Wir erzählen mit Amys Hilfe die erst bittersüße und dann tragische Story, wie der größte Popstar der Generation Y, geplagt von Verfolgung durch die Presse und toxischen Beziehungen, sich so lange mit Alkohol betäubte, bis sie sich neben Jim Morrison, Kurt Cobain und Co. im Club of 27 wiederfand. Da sitzt sie nun und schreibt weiter Geschichte, mit jedem Mal, wenn einer der Songs ihrer nur zwei Alben kurzen Diskographie erklingt. Dinah Washington, Dionne Warwick, Amy Winehouse - hört, wie Soul einen Schritt weiterging, in Folge #046AmyWinehouse. Jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

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